Die Strahlungswärme

Die Wärme des Speicherofens schmeichelt und verwöhnt, sie brennt nicht.

Man sollte es nicht glauben, aber Wärme ist nicht gleich Wärme.



Die weiche Strahlungswärme eines Speicherofens verteilt sich gleichmässig in der ganzen Wohnung und umschmeichelt mit ihrer Wärme Menschen ebenso wie Gegenstände. Die Luft bleibt frisch, und es lässt sich leicht atmen. Bei den Temperaturen auf den Abbildungen handelt es sich um Leitwerte.



Die Konvektionswärme eines gewöhnlichen Kaminofens steigt in den oberen Teil des Zimmers, und die Hitze staut sich auf unangenehme Weise in der Nähe des Kamins. Auch wird die Wärme nicht gespeichert, sondern entweicht über den Schornstein nach draussen. Bei den Temperaturen auf den Abbildungen handelt es sich um Leitwerte.

Die vom Speicherofen abgegebene Strahlungswärme ist angenehm, und heizt effektiv. Ein Speicherofen gibt seine Wärme gleichmäßig an den ganzen Raum ab, der lange angenehm warm bleibt. Die Wärme fühlt sich auch schmeichelnd weich an. Ein Speicherofen verbrennt die Raumluft so, dass sie nicht trocken und nicht stickig wird. Ganz im Gegenteil, die Raumluft fühlt sich frisch an, auch wenn die Fenster geschlossen bleiben.

Auf so vorteilhafte Weise unterscheidet sich die Strahlungswärme von der harten, heißen Konvektionswärme herkömmlicher Kamine.

Weil ein Speicherofen nicht unangenehm heiß ist, kann man sich beispielsweise dagegen lehnen, und man kann ihn auch gut ‚betätscheln’. Viele erinnern sich auch an den nostalgischen Duft eines mit Holz beheizten Ofens. Mit dem bloßen Verstand lässt sich das nur schwer begreifen.